Explizite No-Comment-Regel in /story Phase 4, /implement Phase 4 und /script V1+V2, damit Sonnet bei der Implementierung keine überflüssigen Kommentare generiert. Co-Authored-By: Claude Opus 4.6 <noreply@anthropic.com>
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description: Bash-Script-Lifecycle nach Best Practices — Aufgabenklärung → Scope-Einschätzung → Schnell- oder Vollpfad → shellcheck → PR → Merge. Aktivieren für jede Bash-Script-Aufgabe: neues Script, Feature, Bugfix, Refactoring. Nicht verwenden für andere Shells (sh/zsh/fish), Python-/Node-Scripts oder einfache Einzeiler/Aliase. model: claude-opus-4-6
/script — Bash-Script-Lifecycle
Nicht-verhandelbare Mindeststandards — gelten für beide Pfade:
- Feature-Branch
shellcheck(alle Befunde beheben)- PR erstellen, Approval abwarten, mergen
Vorab: Repository-Check
git rev-parse --show-toplevel
Scheitert der Befehl: Abbruch. Der Skill arbeitet ausschließlich innerhalb eines Repos. Meldung an den User:
"Kein Git-Repository gefunden. Starte
/scripterst nachgit initoder aus einem bestehenden Repo."
Phase 0: Aufgabenklärung + Scope-Einschätzung
0a: Aufgabe klären
Lies das betroffene Script (falls vorhanden) und den Request. Stelle offene Fragen, falls nötig — aber nur solche, die den Lösungsweg beeinflussen:
- Bei Bugfixes: Was ist das erwartete Verhalten? Was passiert stattdessen? Wie lässt sich der Fehler reproduzieren?
- Bei neuen Features: Was soll das Script leisten, was es heute nicht kann? Gibt es Randbedingungen (Umgebung, Eingaben, Abhängigkeiten)?
- Bei neuen Scripts: Welches Problem wird gelöst? Wer ruft das Script auf und in welchem Kontext?
Wenn der Request eindeutig genug ist, diese Fragen überspringen.
Warte auf Antwort des Users, bevor du mit 0b fortfährst.
0b: Scope einschätzen
Entscheide anhand dieser Heuristiken:
Schnellpfad wenn alle Punkte zutreffen:
- Kein neues CLI-Interface (kein neues Flag, kein neuer Subcommand, keine neue Abhängigkeit)
- Änderung betrifft nur internen Ablauf (Bugfix, Ausgabe, Logik)
- Geschätzter Diff: < 20 Zeilen
Vollpfad wenn mindestens eines zutrifft:
- Neues Script
- Neues Flag, Subcommand oder externe Abhängigkeit
- Strukturelle Änderung (Error-Handling, Trap, Exit-Codes, Logging-Schema)
- Geschätzter Diff: ≥ 20 Zeilen
Präsentiere dem User in einem Satz: Pfad + Begründung. Warte auf Bestätigung oder Korrektur.
Schnellpfad
S1: Branch + Implementierung
git checkout -b fix/script-<name> # oder feat/ je nach Typ
Änderungen direkt implementieren. Bash-Leitplanken einhalten:
- Quoting:
"$var", Arrays als"${array[@]}" - Keine neuen Magic Numbers ohne benannte Konstante
set -euo pipefailmuss gesetzt bleiben
S2: shellcheck (Pflicht)
shellcheck <script>
Alle Befunde beheben. Falls nicht installiert: User informieren (sudo apt install shellcheck) und in bootstrap.sh aufnehmen.
S3: Review-Checkliste
Auch bei kleinen Änderungen prüfen:
- Vertauschte oder irreführende Variablennamen
- Unmögliche Shell-Operationen (z.B.
tar -rfauf.gz) - Gleiche Daten mehrfach abfragen statt Variable wiederverwenden
- Ausgaben die Erfolg suggerieren obwohl nichts passiert ist
S4: Test-Empfehlungen
Gib dem User konkrete Kommandos zum Verifizieren der Änderung. Warte auf Rückmeldung.
S5: Abschluss via /ship
Rufe /ship auf (Commit → Push → PR → Merge → Cleanup).
Vollpfad
V1: Planung (Opus)
Aktiviere den Plan-Modus (EnterPlanMode).
Wenn das Script auf spezifische Tools/Libraries aufsetzt (z.B. jq, gh, yq), Dokumentation via Context-7 abrufen — nur wenn inhaltlich nützlich:
mcp__plugin_context7_context7__resolve-library-id
mcp__plugin_context7_context7__query-docs
Plan-Inhalt:
- Zweck: Was das Script löst, ein bis zwei Sätze
- CLI-Interface: Positionsargumente und Flags (
--help,--dry-runPflicht bei destruktiven Aktionen,--verbose, ggf.--yes) - Abhängigkeiten: Externe CLI-Tools, werden am Script-Start per
command -vgeprüft - Error-Handling: Cleanup-Strategie (
trap), definierte Exit-Codes (0 Erfolg, 1 Fehler, 2 Usage, weitere dokumentiert) - Konsolenausgabe: Eine Zeile pro Hauptschritt (
Schritt ... ok (Details)). Keine Farben außer Gelb (Warnungen) und Rot (Fehler). Keine Querlinien, Tabellen oder Raw-Ausgabe. Ergebnis in die Hauptzeile, nicht als separater Block. "Erfolgreich" nur wenn tatsächlich etwas passiert ist — keine irreführenden Meldungen - Output-Beispiel: Exakte Zeile-für-Zeile-Ausgabe für den typischen Ablauf, so wie der User sie sehen soll
- Code-Skelett: Hauptfunktion als Ablauf von Funktionsaufrufen, Hilfsfunktionen als Signatur mit kurzem Einzeiler nur wenn das WARUM nicht offensichtlich ist. Sonnet füllt die Funktionskörper
- Dry-Run: Welche Aktionen werden durch Log-Ausgabe ersetzt
- User-Einbindung: Rückfragen bei irreversiblen Operationen (
read -p),--yesfür nicht-interaktive Ausführung - Explizite Verbote: Bekannte Pitfalls, Redundanzen und Stilfehler benennen, die Sonnet vermeiden muss
- Randfälle: Für jeden Hauptschritt: "Was kann hier schiefgehen oder sinnlos sein?"
- Test-Szenarien: Konkrete Aufrufe für die spätere Verifikation
Speichere den Plan unter <repo-root>/plans/script-<name>.md (Verzeichnis bei Bedarf anlegen).
Präsentiere den Plan dem User. Warte auf Bestätigung bevor V2 startet.
V2: Implementierung (Sonnet)
Wechsle das Modell: /model claude-sonnet-4-6.
Feature-Branch anlegen:
git checkout -b feat/script-<name>
Bash-spezifische Leitplanken:
- Shebang
#!/usr/bin/env bash, direkt danachset -euo pipefailundIFS=$'\n\t' - Quoting konsequent:
"$var", Arrays als"${array[@]}" main()-Funktion am Dateiende, aufgerufen mitmain "$@"- Script ausführbar machen:
chmod +x <pfad> - Keine Kommentare — Code muss selbsterklärend sein. Nur kommentieren wenn das WARUM nicht aus dem Code hervorgeht
V3: shellcheck (Pflicht)
shellcheck <script>
Alle Befunde beheben. Falls nicht installiert: User informieren (sudo apt install shellcheck) und in bootstrap.sh aufnehmen.
V4: Review-Checkliste
Prüfe Sonnets Implementierung auf typische Fehler:
- Vertauschte oder irreführende Variablennamen
- Unmögliche Shell-Operationen (z.B.
tar -rfauf.gz) - Syntax die
bash -nnicht findet aber zur Laufzeit crasht - Gleiche Daten mehrfach abfragen statt Variable wiederverwenden
- Variablen die geschrieben aber nie gelesen werden
- Funktionen die nur einmal aufgerufen werden und keinen Mehrwert bieten
- Ausgaben die Erfolg suggerieren obwohl nichts passiert ist
Alle Befunde beheben, dann erneut shellcheck laufen lassen.
V5: Test-Empfehlungen
# Hilfe
<script> --help
# Happy Path
<script> <typische Argumente>
# Dry-Run (falls implementiert)
<script> --dry-run <typische Argumente>
# Fehlerfall — erwartet Exit-Code ≠ 0 und klare Meldung
<script> <ungültiger Aufruf>
Warte auf Rückmeldung des Users. Bei Problemen: Fehler beheben, Tests erneut empfehlen.
V6: Abschluss via /ship
Rufe /ship auf (Commit → Push → PR → Merge → Cleanup).
Abschlussmeldung:
- PR-URL
- Script-Pfad
- Kurze Zusammenfassung der implementierten Funktionen